PATRONUM RFID Markenschutz

Markenschutz bedingt Authentifizierung

In vielen Branchen gefährden Plagiate die Produktsicherheit und Markenintegrität – ganz zu schweigen von den finanziellen Folgen für die Originalhersteller infolge von Gewährleistungs- und Haftungsansprüchen.
Der PATRONUM® RFID Markenschutz funktioniert auf Basis eines auf der Ware während des Produktionsprozesses aufgebrachten RFID-Labels. Pro Projekt wird ein passendes RFID-Label verwendet, dass den jeweiligen Anforderungen entspricht z.B. für die Lebensmittelindustrie. Das Label wird mit Barcode oder QR-Code und Artikelangaben bedruckt und gleichzeitig wird der RFID-Chip mit weiteren Informationen und Sicherheitskennungen kodiert. In der PATRONUM® Produktionsdatenbank werden die Produktdaten mit den Sicherheitsmerkmalen für die Nachverfolgung von Reklamationen gespeichert.
Ein verschlossenes Lebensmittelprodukt kann eine lange Haltbarkeit haben. Sobald die Verpackung des Lebensmittelprodukts geöffnet wird, reduziert sich die Haltbarkeit erheblich z.B. bei Kaffeeprodukten. Ein in der Verbrauchsmaschine (z.B. Industriekaffeemaschine) eingebrachter RFID-Leser liest die Daten des RFID-Tags aus und lässt z.B. nur die für die Maschine zugelassenen Milch- oder Kaffeesorten zu. Bei einer neu eingesetzten Verpackungseinheit wird der Haltbarkeitszeitraum von z.B. 100 Tagen auf beispielsweise 14 Tage reduziert. Auch Einstellungen der Verbrauchsmaschine können automatisch dem eingesetzten Produkt angepasst werden.  Darüber hinaus werden die Verbrauchswerte, die Portionierungen und das Haltbarkeitsdatum des Verbrauchsmittels überprüft und im Verlauf der Entnahme von Portionen aktualisiert. Bei neuen Verpackungseinheiten wird das gespeicherte Haltbarkeitsdatum beim ersten Einsetzen in eine Verbrauchermaschine dem Produkt entsprechend angepasst. Ungültige Daten auf dem RFID-Label, ein abgelaufenes Haltbarkeitsdatum, fehlende Sicherheitskennung, falsche Authentifizierung oder das Erreichen der max. zu entnehmenden Portionsanzahl, lösen Fehlermeldungen an der Verbrauchsmaschine aus.
Die Herausforderung in diesen Projekten ist, dass die Sicherheitsanforderungen an das RFID-Label, das Antennendesign des Labels selbst und die Lesung durch verschiedene RFID-Leser  individuell auf die Umgebungsbedingungen abgestimmt werden müssen. Der Materialaufbau des Labels muss exakt auf die Oberflächenbeschaffenheit der Lebensmittelverpackung abgestimmt sein, da metallische Untergründe und unterschiedliche Inhaltsstoffe wie Flüssigkeiten enorme Auswirkungen auf die störungsfreie Lesung der Transponderdaten durch die RFID-Leser haben.
Die Zielsetzung dieser RFID-Lösung eines Produzenten ist eine Steigerung der Effizienz, der Markenschutz und die Rückverfolgbarkeit der Waren. Hervorzuheben ist, dass dem Endverbraucher z.B. Fast Food Ketten eine durchgängige Qualität bis zur Ausgabe aus der Verarbeitungsmaschine garantiert werden kann. Es können keine falschen oder abgelaufenen Produkte in den Verbrauchsmaschinen verarbeitet und ausgegeben werden. Auch ist es nicht möglich die leeren Verpackungseinheiten mit anderen Produkten wieder zu befüllen und noch mal zu verwenden.

Die PATRONUM® RFID Markenschutz-Lösung bietet als Teil der PATRONUM® Security Suite ein umfangreiches Produktportfolio und viel Raum für kundenspezifische Anpassungen. Wir unterstützen Kunden bei der Entwicklung der Lösung vom RFID-Label zur Integration der RFID-Komponenten in den Produktionsprozess, Softwareanpassungen, Prozessoptimierungen bis hin zum Erstellen von Qualitäts- und Prozessunterlagen. Einsatzgebiete sind Projekte bei Lebensmittelproduzenten wie für Fleisch, Milch, Kaffee aber auch in anderen Branchen wie der Automobil- oder Textilindustrie.

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